Das Wort Sukkulenten leitet sich vom Lateinischen „sucus“ ab und bedeutet übersetzt soviel, wie „Saft“. Somit bildet Sukkelenten den Überbegriff für eine ganze Reihe unterschiedlicher Pflanzenarten. Sie sind durch ihre Struktur perfekt an schwierige Boden-und Klimaverhältnissen angepasst. Es gibt dabei vier Gruppen von Sukkulenten zu unterscheiden, je nach Klima und Gegend, in denen sie beheimatet sind. Halophyten können sich auch von salzhaltigem Wasser ernähren und kommen deshalb an Meeresküsten vor. Epiphyten leben hingegen auf Bäumen in tropischen und subtropischen Gefilden. Ihr Nachteil, dadurch, dass ihre Wurzeln von den hohen Bäumen nicht bis hinunter in de Erde reichen, sind die komplett abhängig von den Niederschlägen. Genauso abhängig sind ihre Verwandten in den Bergregionen, denn auch hier regnet es unregelmäßig. Doch das ist noch gar nichts, denn es gibt auch Sukkulentenarten, die Wüsten und Steppen bewohnen, also auch mit Wasserknappheit leben können. Ihr Trick, sie speichern und sammeln das wertvolle Nass und zehren dann während der trockenen Perioden davon. Aufgrund dieser unterschiedlichen Anforderungen an die Überlebensinstinkte dieser Pflanzengattungen muss zwischen Stamm-, Wurzel,-und Blattsukkulenten unterschieden werden. Manche Arten bilden auch eine Kombination zwischen den einzelnen Elementen, um sich optimal zu versorgen. Genauso vielfältig die Arten sind, genauso vielfältig ist auch ihr äußeres Erscheinungsbild. Sie können zwischen 30 Metern und 3 Millimetern werden, sie haben unterschiedliche Blattausprägungen und Blührituale. Aufgrund dieser Vielfältigkeit haben sich auch zahlreiche Zimmerpflanzen ausgebildet, die meisten davon sind das Ergebnis von Zuchtbemühungen. Ihre berühmtesten Vertreter sind Kakteen, der Ficus in seinen diversen Ausprägungen und Aronstabgewächse. Die meisten Menschen sind sich wahrscheinlich gar nicht darüber bewusst, Sukkulenten auf der eigenen Fensterbank zu beherbergen, können sich aber sicher sein, dass diese Pflanzen sehr robust sind und daher lange Freude machen. Zwar blühen sie nicht das ganze Jahr hindurch, bei entsprechenden Temperaturen im eigenen Heim können sie aber durchaus mehrere Blühperioden jährlich erreichen. Nur wenige Arten blühen nicht, stellen dann aber ein immergrünes Blattwerk zur Schau.