Was passiert mit den grünen Lieblingen, wenn ein längerer Urlaub ansteht? Mitnehmen will und kann man seine Pflanzen ja wohl kaum. Wer nette Nachbarn und Freunde hat, der sollte vertrauensvoll eine Pflegeperson abbestellen, die sich in der Abwesenheit um das Gießen der Pflanzen kümmert. Hilfreich können da Absprachen über die Häufigkeit des Gießens sein und kleine Zettelchen die darüber Auskunft geben, welche Pflanze wie gegossen werden sollte. Nicht jeder kennt sich schließlich gut mit der Pflanzenpflege aus. Ganz wichtig, aber oft vergessen. Sollten Sie in ihrer Abwesenheit das Wasser in eigenen Heim abstellen, dann stellen Sie zuvor sicher, dass genügend Gießkannen für die Versorgung der Pflanzen bereit stehen. Wer keinen hilfsbereiten Pfleger findet, für den gibt es einfache aber effektive Tricks. Pflanzen können durchaus selbst „trinken“, wenn in den Blumentopf ein dicker Wollfaden gesteckt wird und das andere Ende des Fadens in einem Wassergefäß steckt. Über den Faden kann sich die Pflanze so, je nach Bedarf, mit Wasser versorgen. Das funktioniert locker für zwei bis drei Wochen. Große Pflanzen können in der Badewanne Flüssigkeit tanken. Einfach einige Zentimeter Wasser hinein laufen lassen, die Blumen aus den wasserundurchlässigen Ziertöpfen nehmen und nur in den Plastiktöpfen mit den Öffnungen ins Wasser stellen. Wer keine Erde in der Badewanne haben will, packt die Töpfe in Plastiktüten, in die zuvor einige Öffnungen geschnitten wurden. Auch diese Lösung funktioniert für zwei bis dreiwöchige Urlaubstrips ganz gut. Wer nur wenige Tage wegfährt, der sollte sich indes keine großen Gedanken machen. Es reicht vollkommen, vor der Abfahrt noch einmal zu gießen, einige Tage können die Pflanzen so auch ohne Wasser überstehen. Absolut auf der sicheren Seite, auch für viele Wochen, ist man mit Hydrokulturen, denn die speichern das Wasser bis zu drei Wochen und geben es nach und nach an die Pflanzen ab. Da kann der nächste Urlaub ja kommen.