Das wohl bekannteste Exemplar der Schädlinge ist die Blattlaus. Sie sind nur zwei Millimeter groß, grün, orange oder schwarz und treten häufig aus. Gerne in Verbindung mit Ameisen, mit denen sie in einer symbiotischen Gemeinschaft leben. Die Ameisen lieben die süsslichen Ausscheidungen der Läuse, dafür schützen sie sie. Blattläuse halten sich bevorzugt auf den jungen Trieben und Knospen der Pflanzen auf und bevölkern auch die Unterseite der Blätter. Sie ernähren sich vom Saft der Pflanzen. An sich sind Blattläuse harmlos und treten nicht in riesigen Populationen auf. Ist ein Befall zu erkennen sollte als erste Maßnahme ein Abduschen der Pflanze mit hartem Wasserstrahl erfolgen. Sind anschließend immer noch einzelne Läuse zu erkennen, dann können biologische Schädlingsbekämpfer eingesetzt werden, die sind speziell für den Hausgebrauch schonender für Pflanze und Menschen, da sie keine giftigen Ausdünstungen erzeugen. Nur in Ausnahmefällen sind sie Tierchen so robust, dass chemische Mittel erforderlich werden.